15Aug

Urlaub auf den Balearen - Mallorca ist schon wieder Risikogebiet

Bei Spanienurlaubern herrschte lange Ungewissheit. Das Land war von COVID-19 stark betroffen. Nachdem die Zahlen zwischenzeitlich sanken, gibt es nun wieder neue regionale Infektionsherde – zunächst in Aragón, Katalonien und Navarra. Dann kamen Madrid, das Baskenland und auch die Balearen hinzu.

Das Robert-Koch-Institut hat deshalb ganz Spanien mit Ausnahme der Kanaren zum Risikogebiet erklärt. Daraus resultiert eine Quarantäneverpflichtung für Reiserückkehrende aus den Regionen, die man nur durch einen negativen COVID-19-Test vermeiden kann. Das Auswärtige Amt erließ nun zudem eine Reisewarnung für alle Risikogebiete Spaniens. Wie das Amt mitteilte, werde „vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Spanien mit Ausnahme der Kanarischen Inseln derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.“

Für Mallorca ist es nun das nächste mächtige Tief nach einem kurzen Hoch. Zunächst durften Urlauber und Urlauberinnen aus Deutschland am 15. Juni zu Testzwecken nach Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera reisen und den Ernstfall für den Sommerurlaub in Corona-Zeiten üben. 

Die Behörden hatten nach mehreren "ausufernden Parties" wieder eine strenge Maskenpflicht eingeführt.  Zudem wurden die Lokale und Geschäfte in Touristenzentren vorerst bis zum 15. September geschlossen. Trotzdem blieben vor allem deutsche Touristen nicht aus.

Diese Regeln gelten aktuell in Spanien:

  • Die Bundesregierung hat Spanien mit Ausnahme der Kanaren zum Risikogebiet erklärt. Deutsche Urlauber müssen sich nach ihrer Rückkehr deswegen verpflichtend testen lassen
  • Einreisende mit einer Temperatur von über 37.5 °C oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.
  • Touristen müssen vor der Anreise auf einem Fragebogen Angaben unter anderem zur Gesundheit sowie zu persönlichen Kontaktdaten machen. Danach erhalten sie einen QR-Code, der bei der Einreise vorgezeigt werden muss
  • Landesweit gilt eine Maskenpflicht: An allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume und in öffentlichen Verkehrsmitteln muss man eine Schutzmaske tragen. Bei Verstoß können Geldstrafen von etwa 100 Euro verhängt werden, Ausnahmen gelten nur am Strand, am Pool, beim Sport und beim Essen und Trinken, etwa in Bars und Restaurants
  • Je nach Infektionslage können lokale Behörden jederzeit Mobilitätsbeschränkungen und Sperrstunden einführen. Einschränkungen gibt es unter anderem in den Regionen Katalonien – zu der auch Barcelona gehört –, Aragón, Madrid und den Balearen.

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